Passage

  • Autor: Vários
  • Narrador: Vários
  • Editora: Podcast
  • Duração: 45:52:46
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Informações:

Sinopse

Die Sendung Passage steht für radiophone Exzellenz auf SRF 2 Kultur. Hier verbinden sich Wort und Musik, Ton und Stille.Passagen berühren, verführen, informieren: mit dem präzise gebauten Feature, mit dem packenden Porträt, mit dem aufschlussreichen Interview. Die drei tragenden Elemente der Passage sind Musik, Storytelling und Tondokumente.

Episódios

  • Rache kennen sie nicht – 50 Jahre Kriegsende in Vietnam

    25/04/2025 Duração: 54min

    Vor 50 Jahren endete der Vietnam-Krieg. Vergessen ist er nicht. Doch seit Mitte der 80er-Jahre hat sich das Land neu ausgerichtet. Vor allem wirtschaftlich hat es sich dem Westen geöffnet. Dennoch, so scheint es, steht das Land noch zu seinen sozialistischen Werten. Am 30. April 1975 marschieren nordvietnamesische Truppen in Saigon ein. Südvietnam kapituliert. Das geteilte Land wird wieder vereint, es ist das Ende des Vietnam-Kriegs. Ein Krieg, in dem die USA mehr als doppelt so viel Bomben abwarfen als im Zweiten Weltkrieg und zudem chemische Waffen einsetzten, z.B. Napalm und das hochgiftige Agent Orange. Inzwischen haben sich die Beziehungen zwischen den USA und Vietnam normalisiert. Fast alle Vietnamesen begrüssen diese Entwicklung: Rache scheint für sie ein Fremdwort.

  • Zwischen Lehmbau und Moderne. Bauen in Afrika

    18/04/2025 Duração: 52min

    Bauen in Afrika klingt nach Tradition und Aufbruch zugleich: Der Kontinent ist ein Kaleidoskop vielfältiger Bauweisen und ein Labor für die Zukunft – ein Ort, an dem Tradition und Moderne in faszinierender Weise verschmelzen. Zwischen Kolonialismus, Tradition und Klimawandel – Afrikas Architektur steht im Spannungsfeld von Vergangenheit und Zukunft. In wachsenden Megastädten treffen traditionelle Lehmbauten, die Schutz und Kühlung bieten, auf moderne Konstruktionen, die Nachhaltigkeit neu denken. Visionäre wie der burkinische Architekt Francis Kéré verbinden beides, während Ingenieur Mike Schlaich mit «Cape to Cairo» technologische Brücken schlägt. Architektinnen wie Simone Stürwald und Jennifer Tobolla berichten von Baustellen in Mali und Burkina Faso, von Eigenheiten, Stärken und Glücksfällen im urbanen Denken.

  • Lebendige Vielfalt statt Grabesstille: Friedhöfe im Wandel (W)

    18/04/2025 Duração: 54min

    Asche braucht viel weniger Platz als ein Sarg. Deshalb gibt es auf den Friedhöfen grosse, freie Flächen. Was soll mit den wertvollen Grünflächen in den weitläufigen Stadtfriedhöfen geschehen? Tod und Leben gehören untrennbar zusammen. Beides soll auf den grossen Stadtfriedhöfen Platz finden. In Städten, die immer dichter bebaut sind, werden Friedhöfe zu grünen Oasen der Erholung. Friedhöfe sollen Kunst und Kultur Platz bieten, in Bern entsteht gar das erste Restaurant auf Friedhofsgelände. Die Verantwortlichen sehen den Friedhof der Zukunft als Ort des Gedenkens, der den Tod thematisiert, und gleichzeitig als vielfältig genutztes «Naherholungsgebiet». Erstsendung: 13.12.2024

  • Hörendes Begehren – der Sound von Intimität

    11/04/2025 Duração: 54min

    Audioporn heißt ein blühendes Genre, das durch Stimmen und Geräusche sexuell stimuliert. Im Medium des Podcast erlebt die sonische Vereinigung Hochkonjunktur. Mit ihr vielleicht auch eine neue Intimität? Klang, Stimme, Sound sind Meister des Intimen. Das Ohr ist offen, es hat kein Lid, wie das Auge, um sich vor Einfluss zu schützen. Geräusche, Töne, Lärm nimmt es auf, lässt sich im besten Falle darauf ein. Dann dringen Töne ein, berührt Klang, kommen Stimmen nahe. Auch wenn kein Geruch, kein Geschmack, keine Berührung das Sensorium anstacheln. Oder gerade deshalb? Der akustische Essay folgt den Spielarten eines hörenden Begehrens und fragt dabei auch nach seinem politischen Versprechen. Nach dem, was im Lärm und in der Bilderflut unserer Gegenwart vergessen zu werden droht.

  • Sister Morphine – Musiker und Drogen

    04/04/2025 Duração: 54min

    Jimi Hendrix, Janis Joplin, Kurt Cobain, Amy Winehouse. Sie und viele andere Musikstars starben durch Alkohol und härtere Drogen. Wie kommt es zu der Faustregel «Musik braucht Drogen» – und gilt sie heute noch immer? «Sister Morphine» von den Rolling Stones, «Purple Haze» von Jimi Hendrix und «Lucy in the Sky with Diamonds» von den Beatles sind klassische Popsongs, in denen es direkt oder indirekt um Drogenkonsum geht. Machen Drogen wirklich kreativer? Viele DJs, Raver und andere Clubgänger jedenfalls schlucken, schniefen, spritzen weiterhin Drogen. Auch Beifall kann über den Ausstoß von Glückshormonen so stark wirken wie manches Rauschgift. Aber hinter dem Drang nach Ruhm und Erfolg stecken oft Ängste und Minderwertigkeitsgefühle. Ein Streifzug durch die Geschichte des Rock’n’Roll und durch die aktuelle Musikszene.

  • Als mich die Amsel fragte – von Vögeln und Menschen

    28/03/2025 Duração: 54min

    Der eine hat eine Meise und bei dem anderen piepts, manche zwitschern gerne einen, während andere lieber twittern. Viele Begriffe aus der Vogelwelt hat der Mensch übertragen – was von einem engen Verhältnis zeugt. Seit jeher inspirieren Vögel den Menschen, über Dinge zwischen Himmel und Erde nachzudenken. Dabei sind die Beobachter so vielfältig wie ihre Objekte: von der Literaturwissenschaftlerin, die sich mit dem Bild des Vogels in der Dichtung beschäftigt bis zum Kommunikationsforscher, der untersucht, wie sich die Tiere an eine vom Menschen geprägte Umwelt anpassen. Biologen und Naturranger kommen ebenfalls zu Wort. Und dann gibt es noch den Konzeptkünstler Wolfgang Müller, der zur Séance mit ausgestorbenen Vögeln lädt. Eine Hommage auf die Gefiederten und ihre Liebhaber.

  • Im Zug mit Peter Bichsel - Ein Gespräch über die Schweiz

    21/03/2025 Duração: 56min

    2010 unternahm SRF mit Peter Bichsel eine dreistündige Zugfahrt. Hintereinander sollten die Themen besprochen werden, die Bichsel als Mensch und Schriftsteller ausmachten: das Schreiben, das Lehren und Lernen und die Politik. Mit der Schweiz ging Peter Bichsel hart ins Gericht. Für ihn gehörten Schreiben und Gesellschaftskritik zusammen. Das nahm man ihm übel und zollte ihm zugleich Tribut. So wurde sein vielgeschmähter Aufsatz «Des Schweizers Schweiz» von 1967 später jeweils als Geschenk an Jungbürgerinnen und Jungbürger überreicht. Peter Bichsel liebte die Schweiz und war immer wieder masslos enttäuscht von ihr. Im Speisewagen von Bern nach Genf erzählte er Literaturredaktor Heini Vogler, warum er an konstruktiven Streit glaubte und jeden geistigen und gesellschaftlichen Stillstand hasste. Erstsendung: 2.2.2010

  • Syg wie de wottsch – Querschnitt durch die Basler Fasnacht 2025

    14/03/2025 Duração: 01h17s

    Mit dem Motto «Syg wie de wottsch» stellte das Fasnachts-Comité das Selbstbestimmungsrecht des Menschen in einen fasnächtlichen Kontext. Ob und wie dieses Thema auch von den Schnitzelbängglern und Zeedel-Dichter aufgenommen wurde, hat sich an der Fasnacht gezeigt. Die individuelle Freiheit ist seit jeher ein Markenzeichen der Basler Fasnacht. Und aller anderen auch. Aber durch die Betonung der Satire, des Widerspruchs und des Anderssein, wie sie in Basel nicht nur durch «Schnitzelbängg» und anderen «Fasnachts-Disziplinen» gepflegt werden, sondern auch von jedem einzelnen Fasnächtler und jeder einzelnen Fasnächtlerin, bekommt sie hier doch eine besondere Bedeutung. Wie die Baslerinnen und Basler in diesem Jahr ihre Freiheit nutzen, welche Pointen sie finden und welche Themen sie sonst noch behandeln, zeigt der «Querschnitt durch die Basler Fasnacht».

  • Auf Hermann Hesses Spuren im Tessin: Eine Zeitreise (W)

    07/03/2025 Duração: 50min

    1919 zog der weltweit meistgelesene deutsche Schriftsteller Hermann Hesse ins Tessin. In Montagnola schrieb er bedeutende Werke wie «Siddharta» oder «Das Glasperlenspiel». Wie war das Verhältnis zwischen der italienischsprachigen Bevölkerung und ihrem deutschen Nobelpreisträger? Eine Spurensuche. Hesse setzte sich für den kleinen Mann ein, erinnert sich der langjährige Gemeindepräsident von Montagnola, Flavio Riva, voller Achtung. Dennoch: Für das Werk des Nobelpreisträgers konnte sich die Tessiner Bevölkerung nicht wirklich erwärmen, sagt die ehemalige Leiterin des Hesse Museums, Regina Bucher. Erst mit der Zeit entdeckten die Tessinerinnen «ihren» Nobelpreisträger. Zum offiziellen Schulstoff im Tessin gehört Hesse nicht. Aber: Einige Schülerinnen und Schüler verschlingen Hesses Bücher geradezu – sie helfen ihnen bei der Identitätsfindung. Erstsendung: 10.5.2024

  • Jiddischland – eine verschollene Operettengeschichte

    28/02/2025 Duração: 54min

    Die Operetten von Lehár oder Strauß sind Dauerbrenner auf den europäischen Bühnen. Wenig wissen wir dagegen über Abraham Goldfaden, Joseph Rumshinsky oder Alexander Olshanetsky. Auch sie haben Operetten geschrieben – jiddische Operetten! In den osteuropäischen Shtetls des ausgehenden 19.Jhds. von Wandertheatern aufgeführt, wurden die jiddischen Operetten auf der Flucht vor den zaristischen Pogromen in die ganze Welt verstreut. Rund um den Globus entstanden jiddische Theater. Z.B. an der Lower East Side in New York. Ein quirliger Treffpunkt für die Emigranten: Sie konnten dort in den Operetten aus der alten Heimat schwelgen, aber auch neue Stücke sehen, die auf humorvolle Weise die Probleme der Auswanderung reflektierten – das Heimweh, die Überforderung in der Fremde, die Desillusionierung vom amerikanischen Traum.

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